...is all that we see or seem but a dream within a dream. 

                                                                                  E. A. Poe

        Trailer

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Pressestimmen

Rauschhafter Kosmos zwischen Tag und Trance

von Bettina Trouwborst

(...)Dem eigentlichen Stück schickt die Köreanerin, ein „Solo für eine fehlprogrammierte Tanzfigur” voraus. Mit der Anmut einer Marionette schlafwandelt eine Tänzerin zu Klavierakkorden von Michael Nyman umher. Sie durchlebt Phasen der Beschaulichkeit, aber auch Unruhe und der Angst, wenn sie plötzlich wie fremdgesteuert einem Punkt im Raum entgegen strebt. Eine vorzügliche Bewegungsstudie, die ganz in sich ruht.(...)

Poetische Bilder reihen sich an pulsierende Sequenzen

Einen hypnotischen Sog entwickelt die anschließende Choreografie für drei Frauen und drei Männer,(...) Eun-Sik Park hat Philip Glass' dramatisches Violinkonzert ausgewählt, um die sechs Traumtänzer durch Zeit und Raum zu treiben. Poetische Bilder - wie der Morpheus-Darsteller, der eine liegende Frau auf hebt und davonträgt - reihen sich an fließende oder pulsierende Emsemblesequenzen mit raumgreifenden Schritten und schönen Armschwüngen. (...) Die stärksten Momente gelingen, wenn der getanzte Rausch die Grenze zum Albdruck berührt und Tintenschwarz helle Farbspiele auf der Leinwand verdrängt.(...)

„Morpheus” markiert mit seinen Brüchen und reinen Tanzpassagen einen wichtigen Entwicklungsschritt der Künsterin.

(Westdeutsche Zeitung)


Phasenweise grossartiges Tanztheater vor restlos ausverkauftem Haus und ebenso begeistertem Publikum in Krefeld in der Fabrik Heeder! Eun-Sik Park zaubert mit MORPHEUS zwei sehr unterschiedliche Traumphantasien bei ihrer zweiten Uraufführung im Rahmen des Festivals "MOVE!"

von Klaus Dilger

„IDREAM“

Fünfundzwanzig atemlos spannende Minuten beobachten wir einen weiblichen Roboter in schwarzem Kleid wie er sich nach und nach beginnt selbst zu deprogrammieren. In winzigen Nuancen verändert er seine eng angelegten Bewegungsabläufe zur einsetzenden Musik von Michael Nyman‘s Werk für mehrere Pianios (...) Regungslos bleibt bei dieser Gesamtbewegung aus Musik und Tanz  der Gesichtsausdruck der Tanzfigur und doch wird der Zuschauer von einem Sog erfasst, der ihn unaufhaltsam zum Innersten dieses Wesen-Werdenden zieht und zum Atem dieses Roboters werden lässt, bis die Lungen nur noch unter Schmerzen ihre Arbeit erfüllen. - Hier ist ein Wollen, das hinter dieser Fassade schreit, das tief berührt.

Hyun-Jin Kim fasziniert im ersten Teil des Abends mit einer unmenschlichen Bewegungspräzision und der Vermittlung grosser Leidenschaft hinter einer ausdruckslos scheinenden Fassade. Sie  ist „Das Mädchen mit den Augen aus (schwarzem) Email“. - Grossartiger lässt sich eine zeitgenössische Interpretation und Verkörperung einer „Coppélia“  im beginnenden einundzwanzigsten Jahrhundert kaum vorstellen.

„...AND BEYOND“

zur Komposition von Philip Glass' Konzert für Violine und Orchester und der Videoprojektion von Thomas Wacker und Konstantin Dümpe tauchen die Zuschauer in die Welt der Träume oder besser, sie werden eingeladen, es sich auf einer der Videowolken bequem zu machen und abzuheben. Hierbei gelingen der Choreographin Eun-Sik Park und ihrem Ensemble schöne Bilder, sowohl in der Projektion, als auch in den oft wundervoll fliessenden Bewegungen der Tänzergruppierungen im Raum.(...)

Kaum enden wollender Applaus war der Lohn für diese Arbeit (...), sowohl für die Choreographin, als auch ihr brilliantes Ensemble - 

(TANZweb)